Social Media Monitoring – Mit diesen Tools hast du deine Kennzahlen im Blick

Was ist der Schlüssel, um das Beste aus Social Media herauszuholen? Ganz klar: deinem Publikum zuzuhören, was über dein Unternehmen im Social Media Bereich gesprochen wird. Durch Social Media Monitoring und Datenanalyse lernst du deine Kunden besser kennen und kannst deine Marketingstrategien verbessern.

Das erwartet dich heute:

Was ist Social Media Monitoring?

Social Media Monitoring ist ein wichtiger Bestandteil des Social Media Marketings, der Marketingplanung und –Auswertung sowie der PR-Arbeit. Dabei werden zahlreiche soziale Netzwerke nach Informationen durchsucht, die für deine eigene Reputation sowie deine Dienstleitungen und Produkte von wichtiger Bedeutung sind.

Für wen ist Social Media Monitoring wichtig?

Von Social Media Monitoring können nicht nur Unternehmen, sondern auch Parteien und Vereine Gebrauch machen. Warum das Monitoring deiner Social Media Kanäle so wichtig ist, verraten wir dir in einem späteren Abschnitt.

Der Unterschied zwischen Social Media Listening und Social Media Monitoring

Social Media Monitoring ist im Grunde genommen der erste Schritt einer komplexeren Social Media Listening Strategie. Du sammelst Erwähnungen aus dem Internet und aus sozialen Netzwerken in Form von Posts, Likes, Shares, Retweets, Tweetantworten, Sentimentanalysen usw. Am Ende liegen dir Unmengen von Daten vor. Social Listening hingegen beschäftigt sich im Grunde genommen nur mit der Analyse und der Auswertung.

Warum ist Social Media Monitoring so wichtig?

Social Media Monitoring solltest du nicht auf die leichte Schulter, sondern durchaus ernst nehmen. Hierbei geht es nämlich nicht darum seinen Social Media Account und automatische Benachrichtigungen im Auge zu behalten. Vielmehr geht es darum, wirklich jede einzelne Erwähnung über dein Unternehmen und deine Marke auf all deinen Social Media Plattformen zu tracken.

Beispiel: Mehr als 30 Prozent der Twitter User nutzen nicht den offiziellen Twitter Handle, um eine Marke zu erwähnen, sondern sie erwähnen die jeweilige Marke einfach so. Genau diese 30 Prozent solltest du nicht verpassen. An diesem Punkt kommt Social Media Monitoring ins Spiel, denn es trackt tatsächlich jede Erwähnung deiner Stichwörter. Wichtig ist dabei jedoch, dass du auch sämtliche mögliche Fehlschreibung deiner Begriffe inkludierst.

So verbesserst du deinen Kundenservice dank Social Media Monitoring

Kundenzufriedenheit ist die Grundlage für ein erfolgreiches Unternehmen. Möchtest du deinen Kundenservice verbessern, so solltest du vor allem Negativsituationen positiv nutzen.

Beispiel: Auf Twitter erwarten 60 Prozent der Kunden, dass Unternehmen sowie Marken auf ihren Kommentar antworten und das am besten innerhalb von einer Stunde. Dieselbe Studie belegt, dass ein kompetenter, freundlicher und umfangreicher Kundenservice 76 Prozent der Kunden dazu bewegt, ein Produkt weiterzuempfehlen.

Eine weitere Umfrage belegt, dass weltweit über 40 Prozent der Kunden mit Unternehmen und Marken über Social Media direkt kommunizieren. Völlig nachvollziehbar, denn schließlich erhoffen sie sich dadurch eine schnelle Antwort bei Fragen oder Problemen.

Bei der ebenerwähnten Umfrage handelt es sich um eine Oracle Umfrage. Diese ergab unter anderem auch, dass knapp 31 Prozent der Kunden diese Kommunikationsform vor allem deshalb nutzen, um mit echten Produktexperten sprechen zu können. Von den Twitter-Nutzern erwarten über 80 Prozent noch am selben Tag eine Rückmeldung auf ihre Nachricht. Lediglich 3 Prozent möchten innerhalb von 30 Minuten eine Reaktion auf ihre Frage oder Beschwerde. Auf der Social Media Plattform Facebook sieht das Ganze etwas anders aus, aber auch hier wollen 29 Prozent der Nutzer innerhalb von 2 Stunden eine Antwort haben. Was sagen uns diese Studienergebnisse? Genau, zuhören ist angesagt!

So findest du die richtigen Influencer

Nun kommen wir zum nächsten Thema, nämlich Influencer. Warum ist Influencer Marketing im Social Media Bereich so wichtig? Die Antwort hierauf ist recht simple. Zum einen verlassen sich 74 Prozent der Konsumenten auf Social Media Empfehlungen und zum anderen vertrauen 90 Prozent der Konsumenten auf Empfehlungen von bekannten Personen und Freunden. Nur 30 Prozent vertrauen auf Werbeanzeigen.

Die ebenerwähnten Zahlen stammen aus den USA, geben allerdings Aufschluss darüber, dass Influencer Meinungen von wichtiger Bedeutung sind. Schließlich vertrauen Kunden auf solche Wortführer. Es ist daher durchaus von Vorteil, bekannte Influencer auf die eigenen Seite zu ziehen, damit sie positiv über dein Produkt, deine Dienstleistung oder deine Marke sprechen.

Tracke deine Hashtags und Schlagwörter

Du hast eine neue Kampagne geplant? Mit Social Media Monitoring findest du rund um die Uhr die besten Schlagwörter, Hashtags und Formulierungen, um deine Inhalte noch besser zu kreieren. Am besten verwendest du hierfür auch ein Monitoring Tool. Denn dieses wird jegliche Reaktionen auf deine neue Kampagne aufzeichnen und auswerten. Mit einem guten Social Media Monitoring Tool kannst du mittlerweile auch ganze Sätze verfolgen. Auf diese Art und Weise lassen sich potentielle Probleme der Nutzer innerhalb kürzester Zeit finden.

Beispiel: „Produktname funktioniert nicht wie er sollte“ – Du bekommst auf direktem Wege eine Alarmnachricht, sobald dieser Satz irgendwo im Internet auftaucht. Dadurch beschleunigst du deine Reaktionszeit enorm. Das wiederum wirkt sich positiv auf den Kunden aus und vermittelt ein Gefühl von Sicherheit.

Nutze Echtzeit-Feedback deiner Kunden

Dank Social Media Monitoring hast du direkten Zugang zu unmittelbarem Feedback zu deinen Produkten oder deinem Service. Durch diese Informationen lassen sich Produktionsprozesse und Abläufe deutlich verbessern.

Eine Umfrage der Marktforschungsgruppe Clutch zum Thema „Warum sollten Unternehmen Social Media Monitoring betreiben?“ ergab im Jahr 2017, dass 25 Prozent der teilnehmenden Unternehmen der Meinung sind, dass der größte Vorteil von Social Media Monitoring die dadurch erlangte Produkt- und Serviceverbesserung ist.

Wir möchten dir ein besonders vorbildliches Beispiel der Hilton-Hotel-Gruppe aufzeigen: Die Hilton-Hotel-Gruppe verfolgt jegliche Aussagen und Erwähnungen, so auch Sätze wie „In welchem Hotel sollte ich meinen nächsten Urlaub verbringen?“ – Innerhalb weniger Minuten reagiert die Hotelkette darauf und liefert attraktive Vorschläge sowie Links zu tollen Hilton-Hotels.

Wie funktioniert Social Media Monitoring?

Beim Social Media Monitoring werden die sozialen Netzwerke nach Informationen und Nutzerprofilen durchsucht, die für dein Unternehmen relevant sind. Hierfür erstellst du als Unternehmen eine ausführliche Liste von Schlagwörtern, nach denen das Social-Web durchsucht wird. So erhältst du einen permanenten Überblick über aktuellen Themen, Meinungen, Kritikern etc. in Bezug auf dein eigenes Unternehmen, deine Produkte und deine Dienstleistungen. Im Gegensatz zur einfachen Social Media Analyse wird Social Media Monitoring kontinuierlich durchgeführt, sodass du rund um die Uhr auf dem aktuellsten Stand bist.

Wie du Social Media Monitoring am besten nutzen solltest

Ein aussagekräftiges und automatisiertes Social Media Monitoring entsteht nicht einfach so bequem über Nacht. Bevor du eine Implementierung operationalisieren kannst, müssen einige Grundlagen geklärt sein. Im Nachfolgenden zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du dein Social Media Monitoring erfolgreich umsetzt.

Die besten Tricks für ein erfolgreiches Social Media Monitoring

Die folgenden 10 Schritte und Tipps helfen dir dabei, sicherzustellen, dass dein Social Media Monitoring erfolgreich umgesetzt wird:

10 Schritte für dein Social Media Monitoring
10 Schritte für dein Monitoring

Schritt 1: Was möchtest du beobachten und warum?

Im ersten Schritt solltest du dir überlegen, ob du deine Marke, dein Produkt, deine Dienstleistung oder ein bestimmtes Thema ausschließlich für einen kurzen Moment beobachten möchtest oder kontinuierlich über einen längeren Zeitraum. Eine Momentaufnahme ist zu Beginn sicherlich äußerst hilfreich, denn so kannst du schnell herausfinden, wo du zurzeit stehst. Doch möchtest du eine detailliertere Analyse vornehmen, dann solltest du das Monitoring deiner Aktivitäten über einen längeren Zeitverlauf anwenden. Im Grunde genommen gibt es hier allerdings kein Richtig und kein Falsch. Die Motivation hinter deinen Monitoring Aktivitäten leitet dir den richtigen Weg.

Schritt 2: Was sind deine Ziele?

Bevor du blind startest, solltest du im nächsten Schritt für dich und dein Unternehmen definieren, was du durch Social Media Monitoring erreichen möchtest. Hast du noch keine eigene Social Media Strategie entwickelt, so solltest du herauszufinden, wo deine Zielgruppe unterwegs ist und was über dein Unternehmen gesprochen wird. Bist du allerdings bereits in zahlreichen sozialen Netzwerken unterwegs und hast bereits eine eigene Social Media Strategie entwickelt, dann ist Social Media Monitoring für dich unerlässlich. Bevor du startest, solltest du jedoch eine sogenannte Nullmessung durchführen. Dadurch lässt sich zunächst der mediale Status rund um dein Unternehmen definieren. Dank dieser Vorgehensweise weißt du direkt, wo du mit deiner Social Media Strategie ansetzen musst und welche Erfolge sich durch neue Herangehensweisen ergeben haben.

Schritt 3: Regelmäßige Morgenberichte und E-Mail-Alerts einrichten

Bitte bedenke folgendes: Das beste Social Media Monitoring hilft nichts, wenn du nicht über regelmäßige Push-Nachrichten auf dem Laufenden gehalten wirst. E-Mail-Alerts und Morgenberichte helfen dir dabei, den Überblick zu bewahren, auch wenn du gerade mal nicht vor dem Computer sitzt. Du kannst bequem von unterwegs aus lesen, was über dich und dein Unternehmen geschrieben wird. Zudem wirst du direkt darüber informiert, wenn wichtige Kundenanfragen eintreffen, auf die du unmittelbar reagieren solltest.

Schritt 4: Ergebnisse regelmäßig prüfen und optimieren

Nachdem du verschiedene Suchmuster aufgebaut hast, auf denen deine morgendlichen Berichte und E-Mail-Benachrichtigungen basieren, kannst du dich allerdings keinesfalls zurücklehnen. Vielmehr solltest du nun in regelmäßigen Abständen überprüfen, ob die festgelegten Suchmuster noch aktuell sind. Neue Produkte, Trends, Marktentwicklungen und Wettbewerber solltest du regelmäßig in die Suche mit aufnehmen.

Schritt 5: Strategieübergreifend handeln

Möchtest du Social Media Monitoring anwenden, so solltest du dir auch Gedanken darüber machen, welche strategischen Bereiche in deinem Unternehmen von der Marktanalyse profitieren könnten. Ein gutes Beispiel sind die bereits oben erwähnten Influencer. In Zusammenarbeit mit diesen kannst du deine Social Media Strategie auf das nächste Level bringen. Social Media Monitoring hilft dir unter anderem auch dabei, die für dich geeignetsten Influencer zu finden.

Schritt 6: Ist ein Themen Monitoring interessant für dich?

Dieser Schritt ist vor allem dann wichtig, wenn du bereits in sozialen Netzwerken unterwegs bist und hier bestimmte Themenbereiche für dein Unternehmen besonders relevant sind. All diese Themen gehen in der Regel mit einer Content Marketing Strategie einher. Außerdem kannst du durch ein festgelegtes Themen-Monitoring herausfinden, ob die Themen deiner Marketingkampagnen zugleich auch die Themen sind, die deine Zielgruppe interessieren und über die diese vermehrt spricht. Eventuell wird in Zusammenhang mit deiner Marke bzw. deinem Unternehmen auch über etwas ganz anderes gesprochen, als du ursprünglich vermutet hast. In diesem Fall solltest du deine Marketingkampagne entsprechend anpassen.

Schritt 7: Personalisierte KPIs und Dashboards

Möchtest du den Erfolg und die Wichtigkeit deiner Marketingarbeit bestmöglich messen und belegen, dann sind Kennzahlen, Reportings und Erfolgsmessungen ein absolutes Muss. Zudem kannst du zu jeder Zeit überprüfen, ob du mit deinen Kampagnen noch auf dem richtigen Pfad bist oder ob du eventuelle Anpassungen vornehmen solltest.

Schritt 8: Kontinuierlicher Vergleich mit Wettbewerbern

Unerlässlich auf deinem Weg zum erfolgreichen Social Media Marketing ist auch der kontinuierliche Vergleich mit Wettbewerbern. Beschäftige dich daher mit folgender Frage: „Was macht mein größter Wettbewerber in den sozialen Medien?“. Vielleicht warst du bist dato noch der Meinung, deine Marketingkampagne läuft hervorragend, bist du herausfindest, dass dein Mitbewerber eine doppelt so große Community aufgebaut hat. Im Vergleich mit deinem Wettbewerber stehst du dann auf einmal doch nicht mehr so gut da, wie du zuvor angenommen hast. Doch der Vergleich mit deinen Wettbewerbern vermittelt dir unter anderem auch neue Inspirationen, von denen du durchaus profitieren kannst. Das sollte natürlich nicht heißen, dass du deren Ideen eins zu eins kopierst. Doch es ist eine gute Möglichkeit, sich einen Überblick über den aktuellen Markt sowie die Zielgruppe zu verschaffen.

Schritt 9: KPIs helfen bei der Erfolgsmessung

Wenn du so weit gekommen bist und die acht obenerwähnten Schritte bestmöglich umgesetzt hast, solltest du nicht kurz vor dem Ziel aufgeben. Nutze deine zuvor festgelegten KPIs, um den Erfolg deiner Marketingstrategien zu belegen.

Schritt 10: Strategieoptimierung und -Anpassung

Hast du jegliche Ergebnisse ausgewertet, solltest du dich keinesfalls auf deinem Erfolg ausruhen, sondern die Ergebnisse kritisch begutachten. Dadurch lässt sich ein mögliches Optimierungspotenzial identifizieren. Vielleicht kannst du im nächsten Schritt auch andere Abteilungen von deinen Marketingkampagnen begeistern?

Tipp: Wusstest du, dass Mitarbeiter als ideale Marktbotschafter dienen, indem sie deine Inhalte über die Social Media Kanäle posten?

Das musst du beim Datenschutz für Social Media Monitoring beachten

Laut Bundesdatenschutzgesetz und Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bedarf es für die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten zunächst der Einwilligung des Betroffenen. Sobald eine Äußerung im Netz einer natürlichen Person zuzuordnen ist, handelt es sich um personenbezogene Daten. Da die meisten Nutzer im Normalfall keine Kenntnis über die Datenerhebung besitzen, mangelt es demnach auch an der notwendigen Erlaubnis. Trotz alle dem ist eine derartige Datenerhebung unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Das trifft genau dann zu, wenn die personenbezogenen Daten allgemein zugänglich sind oder die verantwortliche Stelle diese veröffentlichen dürfte. Das bedeutet, sobald ein Beitrag mit der Öffentlichkeit geteilt wird, ist ein Unternehmen auch dazu befugt, eine Analyse dieser Daten durchzuführen.

Was versteht man unter öffentlich?

In sozialen Netzwerken hat man die Möglichkeit, spezifische Privatsphäre-Einstellungen festzulegen. So zum Beispiel auch, ob ein Beitrag nur einem bestimmten Personen-/ Nutzerkreis angezeigt wird. Ohne derartige Zusatzeinstellungen wird ein Social Media Post im Normalfall öffentlich – Das heißt, jede x-beliebige Person, kann diesen Beitrag lesen, so auch etwaige Unternehmen.

Handelt es sich um solche öffentlichen Äußerungen, so dürfen diese getrost gesammelt und analysiert werden. Dennoch unterliegen Unternehmen, die Social Media Monitoring durchführen möchten, einigen Pflichten. Zum einen muss der Betroffene bei der erstmaligen Speicherung seiner Daten grundsätzlich darüber benachrichtigt werden. Zum anderen stehen dieser Person diverse Rechte zu. Hierzu zählen zum Beispiel das Auskunftsrecht, das Berechtigungsrecht und das Recht auf Löschung sowie Sperrung. Wer diesen vielfältigen Beschränkungen bestmöglich entgehen möchte, der sollte beim Social Media Monitoring stets auf eine anonyme Erhebung und Auswertung der Daten achten. Schließlich werden ohne die eindeutige Informationszuordnung zu einer bestimmten Person auch keine Datenschutz- sowie Persönlichkeitsrechte verletzt.

So gelingt die Erfolgsmessung mit Kennzahlen für dein Social Media Monitoring

Viele Unternehmen stellen sich folgende Frage: „Welche Werte sollen in der eigenen Erfolgsmessung berücksichtigt werden?“ Die Versuchung ist groß einfach nach einer Anleitung zu suchen, in der alles vordefiniert ist mit einer Liste an Kennzahlen. Allerdings gibt es keine grundlegende Liste an Kennzahlen, die für jedes Unternehmen geeignet ist. Warum? Ganz einfach – Das Festlegen der Kennzahlen ist in erster Linie von den eigenen Zielen abhängig. Trotz alle dem möchten wir dir einen kleinen Einblick in die wichtigsten Kennzahlen für die Erfolgsmessung deines Social Media Monitorings verschaffen.

Zu den wesentlichen Kennzahlen, die die Ergebnisse deines Social Media Monitorings vereinen, gehören folgende:

  • Mensions: Hierbei handelt es sich um die Anzahl der Einträge, der zuvor definierten Keywords. Diese Keywords können nicht nur Unternehmensnamen und Marken sein, sondern auch Produkte.
  • Sentiment: Diese Kennzahl stellt die Anzahl positiver, negativer und neutraler Mensions dar.
  • Demografische Daten: Hierbei handelt es sich um jegliche Informationen, die aus den Profilen der Nutzer in sozialen Netzwerken gewonnen werden. Darunter fallen zum Beispiel das Geschlecht, das Alter, der Beruf, die Bildung und der Standort.
  • Reach: Diese Kennzahl gibt an, wie häufig ein Eintrag gesehen wird.

All die ebenerwähnten Kennzahlen geben Aufschluss darüber, ob sich deine Aktivitäten auf deine Unternehmensziele einzahlen.

Wie du Social Media Monitoring als Wettbewerbsvorteil nutzen kannst

Audience-Segmentierungen und Influencer-Analysen sorgen dafür, dass du die potentiell größten Märkte und Zielgruppen identifizieren kannst. Zugleich lernst du, was die besten Zeiten sind, um in den sozialen Netzwerken aktiv zu sein. Du findest zahlreiche Statistiken und weist so ganz genau, wie die letzte Marketingkampagne funktioniert hat. So kannst du die nächsten Werbeaktionen basierend auf den Vorher- und Nachher-Ergebnissen deutlich verbessern. Dank dieser Vorgehensweise findest du neue Trends und Ideen für die Produktentwicklung.

Die beliebtesten Social Media Monitoring Tools im Überblick

In den nachfolgenden Zeilen möchten wir dir die 6 beliebtesten und besten Social Media Monitoring Tools vorstellen. Hierbei gehen wir auf die wichtigsten Funktionen, Themenschwerpunkte und Anwendungsbereiche ein.

Hootsuite

Social Media Monitoring Hootsuite
Hootsuite

Wer das Tool Hootsuite zum ersten Mal benutzt, der könnte schnell den Eindruck bekommen, dass es sich hierbei um ein reines Analytik Tool handelt. Im Vordergrund stehen nämlich das Terminieren und Verteilen von Inhalten in sozialen Netzwerken. Zudem liefert Hootsuite unteranderem auch Reichweiten-Statistiken. Doch das ist natürlich nicht alles, was in diesem Tool steckt. Über individuelle Streams kannst du zum Beispiel Twitter- und Facebook-Mentions verfolgen. Diese wiederum können von Community-Managern aus dem Tool heraus beantwortet werden. Das Social Media Monitoring Tool Hootsuite gibt es sowohl in einer kostenfreien als auch in einer kostenpflichtigen Version. Letzteres gibt es bereits ab 19 Euro pro Monat.

Einige der wichtigsten Funktionen kurz zusammengefasst:

  • Verwaltung von bis zu 35 Social Media Profilen (Je nach Tarif)
  • 2 RSS-Feed-Integrationen
  • Online Hilfecenter
  • Mehr als 150 kostenlose und kostenpflichte Apps sowie Integrationen
  • Nachrichtenplanung
  • Einblick in die wichtigsten Leistungskennzahlen
  • Individuelle Analytics
  • Monatliche Werbeausgabengrenze
  • Flexible Genehmigungsworkflows
  • Exportierbare Berichte

Brandwatch

Social Media Monitoring durch Brandwatch
Das Social Media Monitoring Tool Brandwatch

Auch das Tool Brandwatch ist in der Lage dazu Analysen herzuleiten und jegliche Diskussionen in den sozialen Netzwerken zu verfolgen. Die Besonderheit an diesem Tool ist allerdings die optimale Abdeckung verschiedener Blogs, Foren und Nachrichtenseiten. Brandwatch ist eines der umfangreichsten Social Media Monitoring Tools auf dem Markt und wird von zahlreichen bekannten Unternehmen genutzt. Erfahrungsberichten zur Folge greift das Tool auf über 80 Millionen Quellen zu. Wer möchte, der kann Brandwatch für sieben Tage komplett kostenlos testen, danach wird das Tool kostenpflichtig. Der Preis hierfür liegt bei 600 Euro pro Monat.

Einige der wichtigsten Funktionen kurz zusammengefasst:

  • Individuelle Dashboardanalyse
  • Social Media Management Globale
  • Quellenabdeckung
  • Krisenmanagement
  • Echtzeit-Marketing
  • Regionales Benchmarketing

Echobot

Echobot Monitoring Tool
Echobot, das Monitoring Tool

Das Monitoring Tool Echobot eignet sich nicht nur für soziale, sondern auch für klassische Medien. PR-Abteilungen haben dank dem Tool die Möglichkeit Adressen zu verwalten und eigene Pressemitteilungen an bestimmte Verteiler zu versenden. Empfehlenswert ist der Dienst vor allem aufgrund seines deutschen Standortes, denn Echobot garantiert seinen Nutzern, deutschen Datenschutzrichtlinien und somit auch besonderen Standards zu unterliegen. Das Tool lässt sich bei Interesse kostenfrei testen. Im Anschluss liegt der Preis für die Basisversion bei 299 Euro pro Monat.

Einige der wichtigsten Funktionen kurz zusammengefasst:

  • E-Mail Alerts
  • Wettbewerbsbeobachtung
  • Pressespiegel
  • Zielgruppenselektion
  • Print-Clipping
  • Online-Medienbeobachtung

Radarly

Radarly Monitoring
Das Tool Radarly

Auch das Social Media Monitoring Tool Radarly ist äußerst umfangreich. Die Funktionen reichen von klassischen Analyse-Möglichkeiten bis hin zum Influencer-Spotting. Auch das vielfältige CRM-Komplettangebot sollte nicht unerwähnt bleiben. Wer sich allerdings einzig und allein auf das Monitoring konzentrieren möchte, der sollte von diesem Tool besser absehen. Schließlich hat der Funktionsumfang auch seinen Preis. So schlägt das Radarly Starter-Paket schon mit 480 Euro pro Monat zu Buche. Wer allerdings auf der Suche nach einer praktischen Komplettlösung ist, der sollte das Social Media Monitoring Tool Radarly unbedingt testen.

Einige der wichtigsten Funktionen kurz zusammengefasst:

  • Empfindungsanalyse
  • Social Media Kennzahlen
  • Social Media Überwachung
  • Nachverfolgung von Marken
  • Berichtserstattung
  • Bilderkennung
  • Influencer-Spotting

Audiense

Audiense Monitoring Tool
Audiense Monitoring Tool

Das Tool Audiense war bis vor kurzem noch unter dem Namen „Social Bro“ bekannt. Es beschränkt sich ausschließlich auf das Social Media Monitoring im Twitter-Kosmos. Das Programm bietet seinen Nutzern nicht nur tiefgehende Analysen, sondern auch Konkurrenzvergleiche und Echtzeit-Monitoring. Zudem lassen sich Follower in fein skalierbare Kriterien unterteilen.

Einige der wichtigsten Funktionen kurz zusammengefasst:

  • Konkurrenzvergleich
  • Echtzeit-Monitoring
  • Wettbewerbsbeobachtung
  • Reports

Talkwalker

Talkwalker Tool
Social Monitoring über Talkwalker

Das Tool Talkwalker ist ebenso beliebt wie alle anderen vorgestellten Programme. Von den Funktionen kann es locker mit Brandwatch mithalten. Auch dieses Tool sammelt zahlreiche Informationen aus Foren, Nachrichtenseiten, Blogs und sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Twitter. Besonders erwähnenswert ist, dass mit Talkwalker auch neu diskutierte Themen identifiziert werden können. Das Tool gibt es in einer kostenlosen Free-Version und in zahlreichen Bezahlversionen. Der Preis für die Basisversion liegt bei 500 Euro.

Einige der wichtigsten Funktionen kurz zusammengefasst:

  • Zeitraffer-Funktion
  • Wettbewerbs-Benchmarking
  • Krisentracking
  • Community-Management
  • Competitive Intelligence
  • Trend-Monitoring

Tipp!

Neben den Tools für dein Social Media Monitoring gibt es noch zahlreiche weitere Tools, die deinem Unternehmen nutzen.

So findest du das passende Social Media Monitoring Tool für dein Business

Wer auf der Suche nach einem geeigneten Social Media Monitoring Tool ist, der sollte darauf achten, dass das Tool folgenden Charakteristiken gerecht wird:

Die Datenabdeckung

Ein gutes Tool sollte jegliche Daten abdecken. Völlig egal ob es sich hierbei um Online-, Social-, Print- oder Rundfunk-Informationen handelt. Zudem sollten auch alle Weltsprachen mitinbegriffen sein.

Die Daten-Unmittelbarkeit

Jegliche Daten sollten in Echtzeit empfangen werden können. Wie bereits erwähnt wünschen sich Konsumenten nämlich eine kurze Reaktionszeit von maximal zwei Stunden.

Die Alarmfunktion: Ebenso wichtig sind automatische E-Mail-Benachrichtigungen, sobald einer deiner Suchbegriffe online auftaucht. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich nun um Kundenbewertungen, Online-Nachrichten oder Blog-Posts handelt.

Automatische Reports

Es ist wichtig, dass sich Daten möglichst schnell und einfach in Reports umwandeln lassen. Ebenso sollten diese möglichst unkompliziert mit dem gesamten Unternehmen geteilt werden können.

API

API erlaubt es dir deine Datenströme direkt in dein CRM-System oder in andere interne Systeme zu integrieren.

Die Sentiment-Analyse

Diese Funktion ist besonders nützlich, denn dank ihr werden jegliche Stimmungen in allen verschiedenen Sprachen gemessen.

Das automatische Tracken und Analysieren von Influencern

Ergebnisse lassen sich nicht nur pro Land, pro Medium und nach Reichweite, sondern auch nach Engagement-Stärke, Post- und Sentiment-Anzahl ordnen. Mit Hilfe dieser Funktion kannst du herausfinden, welche Hashtags die Influencer nutzen und welche Kanäle deren Posts besonders stark folgen.

Die Automatisierte Trend-Analyse

Social Media Monitoring Tools sollten in der Lage dazu sein, Trends mit Hilfe von künstlicher Intelligenz zu erkennen. Ist dies der Fall, so werden Trending Score und Trend Vorhersage dafür genutzt, um den idealen Zeitpunkt für den Einstieg in einen bestimmten Trend vorauszusagen.

Visualisierungs-Programme

Virality-Mapping, Zeitraffer-Grafiken, Word-Clouds und Krisen-Dashboards erleichtern und vereinfachen die Analyse.

Wettbewerbs-Benchmarking

Diese Funktion ermöglicht es dir, innerhalb kürzester Zeit herauszufinden, wie dein Ranking zu jedem Branchenthema im Vergleich zum Wettbewerb steht.

Das Kampagnen-Management

Mit Hilfe von diesem Feature kannst du den Effekt und die Reichweite von Marketing Kampagnen messen. Das gilt sowohl für vergangene als auch aktuell bestehende Kampagnen.

Predictive-Analytics

Social Media Analysen sind in der Lage dazu Kaufabsichten vorherzusagen. Dadurch lassen sich Lagerbestände besser verwalten.

Die Virality-Map

Verfolge, wie die Themen deines Content-Marketings in jeglichen Medien geteilt und weiterverarbeitet werden. Finde heraus, warum genau dieser Post so erfolgreich ist und wer ihn verbreitet hat. Die Virality-Map zeigt dir, wie ein Post oder ein Tweet viral gegangen ist.

Dashboards

Unter Dashboards versteht man übersichtliche Grafiken, die alle relevanten Daten und Entwicklungen aufzeigen. Das Besondere daran ist, dass du dir jedes Detail als Report per E-Mail zukommen lassen kannst.

Ebenso solltest du dich mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Welches Ziel möchte ich mit Hilfe des Social Media Monitoring Tools erreichen?
  • Welche Kennzahlen, Daten und Informationen möchte ich ermitteln?
  • Wie hoch ist mein verfügbares Budget?
  • Welche konkreten Netzwerke möchte ich durchsuchen?
  • Wie viele Mitarbeiter werden später mit dem Tool arbeiten?

Erst nach ausführlicher Beantwortung dieser Fragen kannst du für dich und dein Unternehmen die richtige Entscheidung treffen.

Alisha Meier

Alishas Kreativität kennt keine Grenzen. Seit 2017 arbeitet sie als Content Marketing Managerin bei sevDesk und begeistert ihre Zielgruppe mit gezielten Inhalten rund um Kreativthemen und Inspiration für Selbstständige.

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